anleitung:iservmdm:profilebasics

Über Profile werden Geräteeinstellungen vorgenommen. Diese Konfigurationsbausteine heißen bei Apple Payloads. Das Elegante dabei ist, dass sich mehrere Profile erstellen lassen, die sich jeweils unterschiedlich mit Payloads befüllen lassen. Das ermöglicht eine differenzierte Konfiguration für unterschiedliche Gerätegruppen, ohne jeweils neue monolithische Gesamtprofile erstellen zu müssen.

Profileditor

Die IServ GmbH stellt für die wichtigsten Payloads einen grafischen Profileditor bereit. Darüber hinaus lassen sich auch extern erstellte Profile importieren – etwa solche, die mit dem Apple Configurator 2 erzeugt wurden. Da Profile intern als einfache XML-Dateien vorliegen, können sie – entsprechendes Wissen vorausgesetzt – auch direkt in einem Texteditor bearbeitet werden.

Typische Payload-Kategorien

Folgende Payload-Typen werden im Schulkontext häufig konfiguriert:

  • Code – Festlegung von Anforderungen an die Geräte-PIN
  • Einschränkungen (Restrictions) – Definition oder Einschränkung von Gerätefunktionen
  • Filter für Webinhalte - Filterung von nicht-jugendfreien Inhalten
  • Homebildschim-Layout – Anordnung von Apps auf dem Homescreen und Dock
  • Konferenzraum-Display - Apple TVs für Klassen- und Konferenzräume konfigurieren
  • WLAN – automatische Verbindung mit dem Schulnetz, ohne manuelle Eingabe von Zugangsdaten

Hinweise zur Praxis

  • Beim Einsatz mehrerer Profile ist auf mögliche Konflikte zwischen Payloads zu achten: Werden z. B. Einschränkungen in zwei verschiedenen Profilen gesetzt, gilt im Zweifel die restriktivere Regel.
  • Es empfiehlt sich, Profile nach Zweck zu benennen (z. B. WLAN-Schulnetz, Sek-I-Einschränkungen, statt nach Gerätegruppen, um Wiederverwendbarkeit zu gewährleisten.
  • Profile lassen sich auch zeitgesteuert pushen und entfernen. In dem Falls ist aber eine funktionierende Verbindung zum MDM-Server Voraussetzung.
  • anleitung/iservmdm/profilebasics.txt
  • Zuletzt geändert: 2026/03/13 11:07
  • von ludger.hamm